des Hl. Johannes
Die apostolischen Schwestern führen gleichzeitig ein in Gott verborgenes Leben und bezeugen die Liebe Gottes für die Menschen. Auch sie haben eine beschauliche Berufung, aber wie bei den Brüdern entspringt daraus ein apostolisches Wirken. Dieses beginnt mit dem Zeichen ihres geweihten Lebens: Das Gebet, die geistige und manuelle Arbeit, sowie die Liturgie, die sie in besonderer Schönheit und Innerlichkeit feiern wollen, ist ihr erstes Apostolat.
Die Auforderung des 1 . Johannesbriefes, eine überfließende, gegenseitige Liebe und Einheit zu verwirklichen, durchwebt ihr ganzes Gemeinschaftsleben. Dies ist ihr vorrangiges Zeugnis der Gegenwart Jesu in unserer zerütteten Welt.
In ihrer missionarischen Tätigkeit, in der sie oft mit den Brüdern zusammenarbeiten, öffnen sie sich für die Nöte der Menschen und möchten die Barmherzigkeit lesu erfahrbar machen.
Die apostolischen Schwestern erhielten 1994 den kirchlichen Status einer Kongregation diözesanen Rechts, die dem Bischof von Autun unterstellt ist. Zur Zeit gibt es ca. 120 Schwestern in 10 Klöstern, davon einige Missionen, z.B. in Afrika und auf den Philippinen.