Apostolat —

Tätigkeitsbereiche der Brüder

Barmherzigkeit

Tätigkeiten

  • Johannesschule
  • Jugend
  • Familien
  • Abend der Barmherzigkeit
  • Exerzitien
  • Bibelwanderungen
  • (Pilger-) Reisen
  • Ausstellung zum Turiner Grabtuch
Apostolat - Tätigkeitsbereiche der Brüder
Johannesschule

Leitbild

„Glaube und Vernunft (Fides et ratio) sind wie die beiden Flügel, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt. Das Streben, die Wahrheit zu erkennen und letztlich ihn selbst zu erkennen, hat Gott dem Menschen ins Herz gesenkt, damit er dadurch, dass er Ihn erkennt und liebt, auch zur vollen Wahrheit über sich selbst gelangen könne.“ (Johannes Paul II., Fides et Ratio)

Die Johannesschule möchte für ihre Teilnehmer eine Hilfe sein, um mit diesen beiden Flügeln fliegen zu lernen. Die Vernunft soll durch gesunde, realistische Philosophie gestärkt werden; durch eine „Philosophie für alle“, die nicht nur einer intellektuellen Elite zugänglich ist, sondern von den alltäglichen Erfahrungen ausgeht; eine Philosophie, die eben auch Hilfe ist, diesen Alltag zu leben, der in Wahrheit unser Weg zum Glück ist, wenn wir diesen Weg denn gehen wollen. Viele Menschen haben Stücke ihres Weges in kulturellen Hochleistungen auszudrücken versucht, deshalb bietet die Johannesschule auch Möglichkeiten an, manche dieser Kunstwerke zu entdecken.

„Das wahre Licht aber, das jeden Menschen erleuchtet, der in die Welt kommt“ (Joh 1,9), ist Jesus Christus. So möchte die Johannesschule auch ganz besonders diesem Licht den Weg in unser tägliches Leben bahnen. Die Suche nach der Wahrheit steht für uns also im Dienst des Glaubenslebens, welches auf besondere Weise im Wort Gottes eine „unversiegbare Quelle“ hat (vgl. Dei Verbum n° 21). So möchte die Johannesschule eine Vorbereitung auf den Himmel sein: „Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.“ (Joh 17,3)

Bildungswochenenden

Die 3 Göttlichen Tugenden Leben und handeln im Licht der Weisheit Gottes

Im Zentrum des christlichen Lebens stehen Glaube, Hoffnung und Liebe, die Gott uns schenkt, um uns an seinem Leben teilhaben zu lassen. Wie mache ich am besten Gebrauch von diesem Großen Geschenk?

  • Datum ?

Der Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft,

Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht (Heb 11,1).“

  • Datum ?

Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen (Röm 5,5).“

  • Datum ?

Die Liebe hört niemals auf (1 Kor 13,8).“

  • Datum ?

Der Hl. Johannes: “Er sah und glaubte (Joh 20,8).“

Johannesschule in Wien

Alle 2 Wochen am Mittwoch um 18.00 Uhr

In der KHG
Ebendorferstraße 8
1010 Wien

 

Jugend

Leitbild der Jugendarbeit

 „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.“ (Mt 10,8)

Wer Jesus Christus als Quelle des Lebens entdecken durfte, der kann nicht anders, als sich zu wünschen, dass auch andere diese Quelle entdecken und immer mehr aus ihr schöpfen. Genau darum geht es bei unserer Jugendarbeit. Jugendliche haben so eine tiefe Sehnsucht nach dem wahren Leben, dass wir ihnen unmöglich diesen Schatz vorenthalten können, wobei die von Gott gewollte Freiheit des Menschen, für die die Jugend ein besonderes Gespür hat, geachtet werden will.

So will unsere Jugendarbeit den einen eine Einführung in das christliche Leben, den anderen eine Vertiefung dieses Lebens bieten. Ziel ist es, dass die Jugendlichen entdecken, dass das vollkommene Glück des Menschen nur in der Hingabe seiner selbst an Gott und den Nächsten zu finden ist.

 

Weltjugendtag

Fahrt zum WJT mit der St. Johannesgemeinschaft

Home

 

Key2Life – Ready for Rock?

Sommer. Bist du bereit? Dein Leben könnte sich verändern. Trau deinen Ohren, folge deinem Herzen. Musik, Leben, Gott: Das KEY2LIFE Festival

Es macht einen Unterschied im Leben, ob man weiß, dass Gott existiert oder nicht. ER ist der KEY2LIFE, der Schlüssel zum Leben, und ER ist es, der uns die Party niemals enden lässt.

Gemeinsam werden wir deshalb am KEY2LIFE Festival feiern und diesen Unterschied erleben: Gott hat einen Plan für unser Leben. Und er macht keine Fehler. Gemeinschaft. Gebet. Begegnung. Zusammen abrocken, gemeinsam abchillen. Das alles ist Begegnung mit Gott, das alles ist KEY2LIFE.

Bereit für das Unendliche?

 

  • All About Key2Life

  • Das nächste Key2Life Festival findet wieder vom 17. – 20 August 2017 im Schlosspark Marchegg statt.

 

Familien

Wer sind wir

Eine Gruppe von ca. 100 Familien aus dem Marchfeld und dem Wiener Raum, die sich seit 2006 um das Priorat Maria Königin in Marchegg versammelt hat.

Ein Ort der Bildung und der gegenseitigen Stärkung auf dem Glaubensweg.

Eine Oase des Gebetes und der Freundschaft.

Unsere Beobachtungen:

  • Geistige Orientierungslosigkeit
  • Privatisierung des Glaubens
  • Gesellschaftliche
    Benachteiligung der Familien
  • Herausforderung der kirchlichen Integration der Familien

Und unsere Antworten:

  • Grundbildung
  • Mut zum Glauben
  • Wachsamkeit
    über Familienpolitik
  • Dienst an der Kirche

 

Aktivitäten

  • Familiensonntag
  • Familienwoche
  • Herausgabe einer Schriftenreihe über Wesen und Aufgabe der Familien
  • Aufbau eines Netzwerkes mit verschiedenen Familenverbänden

 

Ablauf der Familiensonntage

10:45 Uhr – Hl. Messe Klosterkirche
12:15 Uhr – Mittagessen (wir teilen die mitgebrachten Sachen) mit den Familien und Brüdern
14:30 Uhr – Vortrag für die Eltern bzw. Kinderprogramm ab 14:15 Uhr
15:30 Uhr – Anbetung für Kinder und Eltern (Klosterkirche) und Möglichkeit der Beichte
16:00 Uhr – Jause
Ausklang

Kinderprogramm entsprechend den Altersgruppen: 2 – 4 Jahre, 4 – 10 Jahre und 10 – 14 Jahre

 

Kontakt

Sandra Sellinger 0650  91 82 274
Melanie Lutterotti 0676 88 088 321
familienmarchegg@gmail.com

Abend der Barmherzigkeit

Über den Abend der Barmherzigkeit

Wer Gottes Barmherzigkeit in seinem Leben erfahren hat, der kann nicht anders als davon Zeugnis zu geben und seine Nächsten zu Ihm zu führen:

„Kommet zu mir, die ihr mühselig und beladen seid … “

Ablauf

19:30 Uhr – Beginn

  • Lobpreis
  • Impuls
  • Gestaltete Eucharistische Anbetung und Beichtmöglichkeit  mit einem Wort des Herrn
  • Agape

Alles begann während des Weltjugendtages im Jahr 2000 in Rom: dort öffneten viele Kirchen ihre Türen für eine gestaltete Zeit der Anbetung mit Beichtmöglichkeit. Diese einfache Form eines Gebetsabends verbreitete sich rasch; nach Paris und anderen Großstädten kam dieser „Abend der Barmherzigkeit“ auch nach Wien, in den Hohen Dom von St. Stephan. Und von dort …. nach Marchegg.

Wir Brüder wurden besonders durch das Lebenszeugnis und die Predigten unseres Mitbruders P. Lazarus angeregt, diesen Gebetsabend in Marchegg zu starten. Unser Abend beginnt mit einem Teil des Lobpreises; danach werden wir durch eine Katechese in einen Aspekt der Barmherzigkeit eingeführt – und schließlich folgt der wahre Kern des Abends: die Anbetung – Zeit der Stille, Möglichkeit zur Beichte; auf kleinen Zetteln bringen wir unsere Anliegen vor den Herrn und empfangen von Ihm einen Zuspruch aus Seinem Wort. Nach der Einsetzung des Allerheiligsten danken wir Gott für die geschenkten Gnaden mit schwungvollen Liedern. In der anschließenden Agape – Moment des Austausches – können die Barmherzigkeit Gottes auch „leiblich“ erfahren …

Die Barmherzigkeit ist das größte Attribut Gottes – und gleichzeitig ist es sehr schwierig, darüber in rechter Weise zu sprechen, weil man leicht in Gefahr läuft, Gottes Gerechtigkeit außer Acht zu lassen. Ich empfehle die Enzyklika „Spes Salvi“ von Papst Benedikt XVI. als Lektüre; der Hl. Vater führt uns auf wunderbare Weise in die Lehre der Kirche über dieses Thema ein.

Viele Menschen, die oft mit schweren Lasten zu diesem Abend gekommen sind, haben hier einen neuen Zugang zur Versöhnung mit Gott, mit sich und ihren Mitmenschen gefunden. Es geschahen kleine und große Wunder.

Da das Herz Jesu die Quelle Seiner barmherzigen Liebe ist, findet der Abend von September bis Juni jeweils am ersten Freitag des Monats statt – es kann auch Ausnahmen geben. Bitte erkundigen Sie sich auf unserer Homepage über die aktuellen Termine.

Wer Gottes Barmherzigkeit in seinem Leben erfahren hat, der kann nicht anders als davon Zeugnis zu geben und seine Nächsten zu Ihm zu führen:

„Kommet zu mir, die ihr mühselig und beladen seid…“

Kommt und seht (und hört) …

Exerzitien

Exerzitien

  • Advendexerzitien
  • Fastenexerzitien
  • Osterexerzitien
  • Exerzitien in der Sahara
Bibelwanderungen

Bibelwanderungen

  • Aufbrechen im Glauben
  • Wandern mit dem Wort Gottes gemeinsam mit den Johannesbrüdern

Termine finden sie unter „Veranstaltungen“.

(Pilger-)Reisen

(Pilger-) Reisen

 

Termine finden sie unter „Veranstaltungen“.

Fotoimpressionen der Pilgerreise 2009

Das Turiner Grabtuch

Ausstellung 2009 – 2010

In der Fastenzeit 2009 und 2010 fand im Eingangsbereich des Klosters eine eigens entworfene Ausstellung zum Turiner Grabtuch statt.

Diese Ausstellung geben wir als Wanderausstellung gerne weiter. Seit Mai 2010 ist die Ausstellung in der Neulerchenfelder Pfarre im Wiener 16.Bezirk zu besichtigen (Tel: +43 14050283).

Die Ausstellung umfasst:

Elf Tafeln in drei großen Bereichen:

  1. Geschichte des Grabtuches,
  2. Wissenschaftliche Untersuchungen und
  3. Der Gefolterte auf dem Grabtuch im Vergleich mit den Evangelien

Ein Duplikat des Tuches in Originalgröße in der Klosterkirche

Anschauungsmaterial

Weitergehende Literatur

Eine Kurzbeschreibung des Grabtuches von Turin (+ Download)

Das sogenannte Grabtuch von Turin ist ein ca. 442  x 113 cm langes Stück antiken Leinens auf dem man schattenhaft die Umrisse eines gefolterten und gekreuzigten Mannes sieht. Seit den ersten Jahrhunderten wird dieses Leinentuch mit der Person Jesu Christi in Verbindung gebracht. Obwohl die im Jahre 1988 durchgeführte Radiokarbondatierung des Leinenstoffes unerklärlicherweise einen mittelalterlichen Ursprung ergab, und obwohl die im Tuch verborgenen Rätsel (z. B. der Bildentstehung) noch nicht gelöst sind, so kommen doch immer mehr namhafte Experten zu dem Schluss, dass dieses Tuch das echte Grabtuch Christi ist und (…) dass es sich bei diesem Mann nur um Jesus von Nazareth handeln kann:

Bei der Untersuchung des Körperbildes konnte man eindeutig feststellen, dass das gefolterte und  gekreuzigte Opfer ein frommer Jude des ersten Jahrhunderts gewesen sein musste. (Gesichtzüge, Tibia-Femur-Index, Haartracht), der in Jerusalem, (Pollen und Pflanzenabbildungen um das Haupt) vermutlich am 7. April des Jahres 30, nach bestialischen Torturen (römische Geißelung, Dornenkrönung) eine römische Kreuzigung (Lanzenstich, postmortales Blut der Herzwunde) unter Pontius Pilatus als König der Juden (Dornenkrone, Titulus, d.h. die Kreuzestafel, Münzabdrücke auf dem rechten Augenlid, bzw. auf dem linken Augenbrauenbogen) erlitten hat.

Aus den Evangelien wissen wir, dass Christus aber nicht im Grab verblieb, sondern „am 3. Tage von den Toten auferstanden ist.“ Das  schattenhafte Körperbild, das in sich eine dreidimensionale Information enthält, die ihrerseits auf eine mysteriöse Bildentstehung hinweist, scheint alle Versuch zu widerlegen, diese fundamentale Glaubenswahrheit der Auferstehung Christi zu verwässern oder zu leugnen. (cf. die Theorie des „Grabraubes“, bzw. „des nicht leeren Grabes“). Ebenso weisen die auf dem Tuch befindlichen nicht fälschbaren Blutspuren daraufhin, dass der Körper nicht länger als 36 – 40 Stunden nach dem Todeseintritt Kontakt mit dem Tuch hatte. Die nachweislich nach ca. 36 – 40 Stunden unterbrochene Fibrinolyse (Bluterweichung bei einem Leichnam), die deutlich abgegrenzten, unverletzten Blutkrusten, das unbeschädigte textile Gewebe, das Nichtvorhandensein jeglicher Spuren von Verwesung (insbesondere das Fehlen von Verwesungsflüssigkeit und Ammoniakdämpfen um die Lippen) deuten auf eine „Entmaterialisierung des Leichnams“ hin, wie es auch bei Johannes 20, 3-8 anklingt. Bei diesem rätselhaften Verschwinden des Körpers aus dem Tuch muss es zu einer für die Wissenschaft noch unerklärbaren E-Emission aus dem Leichnam gekommen sein, die für die Bildentstehung verantwortlich ist. Das Körperbild scheint demnach auf eine orthogonale Selbststrahlung des Leichnam zurückzugehen, wodurch die Fibrinolyse beendet und die „Materie des Körpers“ in „Licht“ gewandelt wurde… (Jackson, Belyakov, Upinsky, Scheuermann u.a.)

Kein gewöhnlicher Sterblicher aber kann sich selbst das Leben zurückgeben, denn niemand ist  Herr über Leben und Tod, das ist nur Gott. Es ist gerade dieses „Zeichen des Jona“ (Mt 12,38 ff), das Jesus  von Nazareth als Gottes Sohn ausweist. (vgl. Joh 5,21; 5,26; vor allem: Joh 10,17-19 („Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein  Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand nimmt es mir, sondern ich gebe es freiwillig hin. Ich habe die Vollmacht, es hinzugeben, und ich habe die Vollmacht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen“).

Das Grabtuch von Turin erweist sich demnach als stummer, aber dennoch durch die Bildersprache beredter Zeuge eines einmaligen, historischen Geschehens, das Höhepunkt der Inkarnation und Kernaussage unseres Glaubens bildet: Tod und Auferstehung Christi, des für uns menschgewordenen Sohnes Gottes, dem “ alle Gewalt über Himmel und Erde gegeben ist.“ (Mt 28,18).

Traudl Wally (2003)

 

Ausführlicher Vortrag von Mag. Wally zum Download:

Original oder Fälschung – Das Grabtuch von Turin, eine Reliquie für das dritte Jahrtausend

Predigt von Benedikt XVI. vor dem Turiner Grabtuch im Mai 2010