Für einen allzu materialistisch eingestellten Menschen bezieht sich sein Denken und Leben ausschließlich auf das Diesseits. Er macht sich über die Frage, ob es auch etwas über die sichtbare Welt hinaus geben kann nur Gedanken, wenn er mit einem Todesfall oder einer schweren Krankheit konfrontiert ist. Für den gläubigen und auf Gott vertrauenden Menschen hingegen stellt sich diese Frage immer wieder.

Und die Kirche gibt uns eine Antwort auf diese Frage in dem Fest Allerheiligen bzw. Allerseelen: Unsere wahre Heimat ist der Himmel und nicht die Erde. Unser Leben auf dieser Erde dauert nur eine kurze Zeitspanne. Aber die Seele (und der Leib) des Menschen sind geschaffen für die Glückseligkeit des Himmels mit Gott und seinen Geschöpfen – und dieses wahre Leben bei Gott ist unendlich bzw. ewig. Doch um dort hin zu gelangen bedarf es für die meisten Menschen einer gewissen „Reinigung“, da sie in ihrem Leben mit Gott und mit seinen Geboten zu wenig gelebt oder geliebt haben. Darum beten wir für die Verstorbenen, die im Fegefeuer sind, am Allerseelentag.
Br. Josef-Maria

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